Freitag, 27. April 2018

Der Bertel-Express ist angekommen!

Heute, nach über einem Jahr Flaute, folgt nun endlich wieder ein neuer Logbucheintrag. Jedoch geht es diesmal nicht direkt um eine Disney-Geschichte (oder ein -Panel), sondern ich will euch hiermit die neue Ausgabe des Bertel-Express präsentieren.

Die Idee, den Bertel-Express nach mehreren Jahren Pause fortzuführen, stammte von Donald Duck34 im Dezember 2016. Rasch meldeten sich einige Benutzer, und ein eigenes Diskussionsforum wurde erstellt, wo fleißig an der geplanten Ausgabe gearbeitet wurde.

Besonders hervorzuheben sind hier der unermüdliche Schreiberling David Bühring und auch Stefan Binter, die bereits viele Beiträge zum alten BE-Magazin beisteuerten und nun bei uns wieder dabei waren. Als neue Mitarbeiter sind Floyd Moneysac, Huwey, Donald-Phantomias und Moneybin besonders hervorzuheben.
Vielen Dank auch an Dagolart, der sich um das Design der Ausgabe und der Homepage www.bertel-express.eu kümmerte.
Letzendlich muss ich hier auch meine Wenigkeit nennen, die, auch wenn es ein wenig arrogant klingt, den finalen Schritt zur Veröffentlichung ging und die Artikel gewissermaßen „aufs Papier brachte“ – Danke an dieser Stelle nochmal an David für die freundlichen, motivierenden Worte.

Und so wurde unser Mammutprojekt (die Ausgabe umfasst immerhin 86 Seiten) nun endlich fertiggestellt. Das fertige Magazin ist hier zu betrachten:


Samstag, 11. Februar 2017

Unlogisches im letzten Panel aus „Der Wesir von Weia-Weia“

Heute und in dieser Klickstrecke werde ich mir in diesem kürzeren Eintrag erstmals ein einzelnes Panel ansehen. Es handelt sich um das letzte Bild der Geschichte „Der Wesir von Weia-Weia“ (Paperon De' Paperoni visir di Papatoa, 29 Seiten, Cimino/Scarpa) aus LTB 369 und dem Spezial-Band 54 auf Seite 233:




Auf diesem Panel kann man ein Schild mit der Aufschrift „Entenhausen 7000km“ , mindestens sechs Flöße und Tick, der meint, in drei Monaten seien sie wieder zu Hause, erkennen.

3 Monate sind 3 mal 30 Tage. Wenn man davon ausgeht, dass die Ducks sechs Stunden pro Tag schlafen, bleiben noch 18 Stunden pro Tag übrig. Damit ergibt sich für die gesamte Zeit:

3 x 30 x 18 = 1620

Die Ducks wollen also in 1620 Stunden 7000 Kilometer zurücklegen. Um das zu schaffen, müssen sie eine gewisse Geschwindigkeit halten:

7000 km      =      4,321 km
1620 h                       h

Um 7000 Kilometer in drei Monaten voranzukommen, müssen die Ducks also etwa 4,3 Kilometer pro Stunde vorankommen. Dies sollte aus reiner Muskelkraft erfolgen, da das Segel hinter dem Geldberg extrem ungünstig aufgespannt ist. Lassen wir also die Reibung und das Segel unberücksichtigt und berechnen zunächst die Masse des Transports.

Samstag, 28. Januar 2017

Der rätselhafte Severin

Mein letzter Eintrag handelte von der "milden" Seite des Kater Karlo und seiner eher freundschaftlichen Beziehung zu Micky Maus. Nun will ich dazu ein Gegenbeispiel zeigen, um zu beweisen, wie sehr sich diese Figur gewandelt hat:


Eins meiner Lieblingspanels in dieser Geschichte: so schlicht, so genial...
Damals bekam Karlo noch den nötigen Respekt.

Titel: Der rätselhafte Severin
Originaltitel: Topolino e il mistero di Tapioco Sesto
Storycode: I TL  142-AP
Seitenzahl: 53 Seiten (dreireihig; 1. Teil: 27 S; 2. Teil: 26 S.)
Veröffentlichungen im Entstehungsland: Italien, Topolino 142/143 (1056); I Gialli Di Topolino (1960 und 1977); La grande storie: Romano Scarpa (1996); I Maestri Disney: Romano Scarpa (2005); I Grandi Classici Disney 321 (2013); La grande storie di Romano Scarpa (rsc-Collection) 2 (2014)
Veröffentlichungen im deutschen Raum: Die besten Geschichten von Romano Scarpa (Disney Autorenreihe, Band 7, 2013)
Künstler: Romano Scarpa
Deutsche Übersetzung: Susanne Walter

Eine alltägliche Situation spielt sich in Topolinia ab (ich werde das Wort "Entenhausen" aus Protestgründen nun nicht mehr verwenden): Micky ist auf dem Weg nach Hause, als er einen Mann trifft, der ihn um fünf Kreuzer bittet. Unsere Maus ist ja bekanntlich sehr gutherzig und großzügig und so gewährt er diese auch. Als er jedoch den Grund erfährt, wundert er sich: Der Mann möchte sich davon Bonbons kaufen. Ich selbst finde das zwar gar nicht so ungewöhnlich, aber da Micky eher überempfindlich reagiert, "schnüffelt" er dem älteren Herrn nach. Dieser führt sich so heiter auf, als habe er große Summen an Geld gewonnen: Er hüpft über Hydranten, tritt in Pfützen, spielt Anderen Streiche und duzt Micky, als er ihn sogar anbettelt, bei ihm übernachten zu dürfen. Dort will er eine Gutenachtgeschichte von seinem Gastgeber gehört bekommen.


Das kindische Verhalten des rätselhaften Severin



Mittwoch, 28. Dezember 2016

Freund oder Feind?

Ich zitiere aus dem Hardcover-Einzelband "Entenhausens Most Wanted", der besonders durch seinen hohen Anteil an Maus-Geschichten auffällt (~ 250/430 Seiten, obwohl nur 8/19 Geschichten):


"

Superman und Lex Luthor, Batman und der Joker, Sherlock Holmes und Professor Moriarty - keine Beziehung ist so speziell wie die zwischen einem Helden und seinem Erzfeind.


Wie wahr, wie wahr, kann ich da nur sagen. Doch diese Worte gelten nicht nur für die angesprochenen Figuren, sondern finden natürlich auch im Entenhausen-Universum Bedeutung, am meisten würde das vielleicht auf Micky Maus und Kater Karlo zutreffen.
Es gibt eine ganze Reihe von Geschichten, in denen das Verhältnis zwischen Micky Maus und Kater Karlo nicht nur als Erzfeinde beleuchtet wird. Treffende Beispiele finden sich in der Liste (momentan noch recht kurz) am ganz unteren Ende dieses Eintrags. Doch betrachten wir heute einmal nur eine dieser Geschichten: "Ein Gauner auf Verbrecherjagd", ebenfalls abgedruckt im Band "Entenhausens Most Wanted - Schwere Jungs und leichte Beute":

StorycodeI TL 2056-1P
Seitenzahl: 56 Seiten
Originaltitel: Gambadilegno e il rapimento di Topolino
Veröffentlichung(en) im Entstehungsland: Italien, Topolino 2056 (1995); Tutto Disney 20 (2001); I Grandi Classici Disney 3 (2016)
Veröffentlichung(en) in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Lustiges Taschenbuch 216 (1996); Entenhausens Most Wanted
Story: Silvano Mezzavilla
Zeichnungen: Giorgio Cavazzano

Die Handlung beginnt an einem uns eher unbekannten Ort inmitten des schönen Entenhausens: Kater Karlos Eigenheim. Dort gibt gerade sein Fernseher den Geist auf, als Trudi ihre Lieblingsfernsehsendung "Die Tränen der Reichen" schauen will. Doch man ist ja handwerklich begabt und deshalb macht sich ihr Gatte gleich an das Gerät, doch...

Hier ist ein echter Könner am Werk...


Samstag, 13. August 2016

Auf hoher See mit Merill De Maris

Heute kommt der erste Eintrag, der zu dem Namen "Topolinia" im Titel des Blogs gehört. Dennoch wird dieser Text nicht dem Leitfaden meines Blogs folgen, denn die Geschichte, die ich nun vorstellen werde, wurde in Amerika kreiert.
Eigentlich steht da oben auch nur "Schwerpunkt italienische Disney-Comics", dann wird das hier der "Leichtpunkt", also die (hoffentlich einzige) Ausnahme sein.
Doch nun zur Story.
Vor 79 Jahren und etwa einem Monat konnte man den letzten Strip in der Zeitung bewundern; auf Deutsch kann die Geschichte nur in dem 1975 erschienenen Melzer-Band gelesen werden.
Doch nun erst mal zur Handlung:
Nachdem Micky sein großes Abenteuer "Micky und der königliche Doppelgänger" (Link ab Februar 2017 verfügbar) erlebte, fordert ihn Minni auf, endlich mal einen richtigen Beruf zu finden. Micky entdeckt - zum großen Entsetzen Minnis - das Walfangen für sich.
Er erzählt Goofy von seinem neuen Hobby und komplett zufällig erblicken die beiden ein Plakat, auf dem Folgendes steht:




Natürlich sind die beiden (bzw. nicht Goofy, der dann doch noch überzeugt wird) komplett begeistert, machen sich sofort auf den Weg und machen auf der "Narzisse" Bekanntschaft mit dem griesgrämigen Kapitän.
In der Nacht fährt das Schiff schließlich vom Hafen ab, wobei Micky in der Kombüse arbeiten muss - anfangs noch gut gelaunt -, Goofy jedoch als Putzkraft. Mit der Zeit erfahren sie, was wirklich hinter dem Walfang steckt: Auf das Fangen, Töten oder Vertreiben des Wals ist eine Art Lösegeld ausgesetzt. Der Kapitän ist jedoch so gut wie pleite, sodass der Wal unbedingt gefangen werden muss, um die Mannschaft zu bezahlen und das Schiff nicht verkaufen zu müssen. Nach zwei Versuchen, den Wal zu töten, rudern Micky und Goofy zum Fischen aufs offene Meer hinaus. Doch wem begegnen sie?

Der berühmte (und einsame) Wal